Newsletter KW 14

- 01.04.2026 - 

„Seid nicht bekümmert, seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke …“ – diese Ermutigung aus dem Buch Nehemia im Alten Testament (Neh 8,10) haben wir in den vergangenen Wochen immer wieder gesungen, mitsamt der Weiterdichtung zum Osterlied durch die Jesusbruderschaft in Gnadenthal: „Jesus, der auferstandene Herr, ist in eurer Mitte; ER ist unter euch“! Ein wunderbarer Ohr-Wurm, der uns hoffentlich noch lange im Hinterkopf herumkrabbelt und wachkitzelt und uns daran erinnert, wie Christus am Kreuz und in der Auferstehung – im besten Sinne – die Welt auf den Kopf gestellt hat, für uns

Quelle: pixabay

Liebe Leute in unserer Gemeinde und drumherum,
 
„Seid nicht bekümmert, seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke …“ – diese Ermutigung aus dem Buch Nehemia im Alten Testament (Neh 8,10) haben wir in den vergangenen Wochen immer wieder gesungen, mitsamt der Weiterdichtung zum Osterlied durch die Jesusbruderschaft in Gnadenthal: „Jesus, der auferstandene Herr, ist in eurer Mitte; ER ist unter euch“! Ein wunderbarer Ohr-Wurm, der uns hoffentlich noch lange im Hinterkopf herumkrabbelt und wachkitzelt und uns daran erinnert, wie Christus am Kreuz und in der Auferstehung – im besten Sinne – die Welt auf den Kopf gestellt hat, für uns.
 
Wer hätte gedacht, dass aus dem Schutthaufen Jerusalem wieder eine befestigte Stadt werden konnte, mit stabilen Mauern, starken Toren und fröhlichen Festen, und dass so viele Leute mit anpacken würden: Männer und Frauen, viele Unerfahrene und ganze Familien. Immer wieder hören wir düstere Zukunftsprognosen, Abgesänge auf die Gesellschaft, die Freiheit, die Kirche, den Glauben – und natürlich gibt es dafür Gründe. Die Angstmacher und Krisenpropheten denken sich das alles ja nicht aus! Und doch gibt es Hoffnung, auch für unser Land und unsere Welt. Und doch gibt es Chancen, wenn wir uns – wie Nehemia – berühren lassen von der Last der Menschen und der offenbaren Not. Und doch gibt es Leben und Licht, weil Christus in tiefsten Finsternis uns Türen öffnet, die es vorher dort nicht gab.
 
Seid nicht bekümmert, denn die Freude am auferstandenen und gegenwärtigen Christus – ist unsere Stärke, ist unsere Freiheit, ist unsere Hoffnung und Lebenskraft! Nicht immer laut. Aber leise singen, manchmal nur summen, im Hinterkopf wiederholen und notfalls auch sich selber sagen – reicht aus, ist ein verheißungsvoller Anfang.
 
  • In den kommenden Tagen feiern wir viele Gottesdienste auf dem Weg der Leidens- und Lebensgeschichte Jesu. Herzliche Einladung, diesen Weg mitzugehen und mit uns Gottes Hingabe für uns Menschen zu feiern und seinen Sieg über das Verhängnis des Todes. In diesem Jahr orientieren wir uns an den Berichten aus dem Johannesevangelium:
    -    Gründonnerstag, 2. April, 19.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl und Fußwaschung, mitgestaltet vom Flötenkreis.
    -    Karfreitag, 3. April, 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, mitgestaltet von Hyunmee Lee und Lukas Rössler (Piano & Geige) – Livestream und Kindergottesdienste
    -    Osternacht, 5. April, 6.00 Uhr: Feier der Osternacht, in der anfangs noch dunklen Kirche, mit Entzünden der neuen Osterkerze, Tauferinnerung und Abendmahl, mit anschließendem Osterfrühstück im Gemeindesaal
    -    Ostersonntag, 5. April, 10.00 Uhr: Festgottesdienst mit Abendmahl, mit unserem Vikar Paul Geck, mitgestaltet vom Posaunenchor und Hyunmee Lee – Livestream und Kindergottesdienste
    -    Ostermontag, 6. April, 10.00 Uhr: Gottesdienst
 
  • Das Osterfrühstück ab 8.00 Uhr nach der Osternacht am 5. April ist immer ein besonderes Highlight in unserem Jahreskalender (wann frühstücken wir schon mal miteinander als Gemeinde?). Dazu sind alle eingeladen, nicht nur die Leute, die zur Osternacht kommen. Tee/Kaffee und Hefezopf gibt es sowieso, alles andere bringen wir selber mit und teilen dann miteinander.
 
  • Wer in den vergangenen Tagen auf der Homepage unserer Landeskirche unterwegs war, ist womöglich auf die vertraute Ansicht unseres aktuellen Altar-Paraments von Christel Holl gestoßen: die dunkle Dornenkrone, umgeben von wildem Violett, im Zentrum der klare Glanz der Gottesgegenwart, umschlossen vom kraftvollen Rot der Liebe. Dieses ausdrucksstarke Gemälde aus unserer Johanneskirche bebildert eine Besinnung zu den Kirchenjahreszeiten und Kirchenjahresfarben. Weitere Bilder aus unserem Zyklus von Christel Holl sollen nach und nach im Kirchenjahr folgen. Wir freuen über das öffentliche Interesse an den schönen starken Bildern der Rastatter Künstlerin, die wir auf diese Weise gern mit anderen teilen. Hier geht’s zur Homepage der Badischen Landeskirche: https://www.ekiba.de.
 
  • 758,- Euro haben wir im Gottesdienst am 22. März für unser Gemeindeprojekt: die Arbeit in den Missionskrankenhäuser im Tschad und in Nepal gesammelt. Was mit diesem Geld passiert, kann man am Samstag, 18. April um 19.00 Uhr bei uns im Gemeindesaal erfahren. Da berichten einige Engagierte aus dem Ärzteteam und andere Unterstützer von ihrer Reise in den Tschad und von ihren bewegenden Erfahrungen – aktuelle Informationen aus erster Hand.
 
  • Am Mittwoch, 25. März haben wir im Gemeindebeirat (Treffen aller Verantwortlichen in unserer Gemeinde) aktuelle Themen aus dem Kirchengemeinderat und aus verschiedenen Bereichen unserer Gemeinde miteinander geteilt. Am Sonntag, 19. April laden wir nach dem Gottesdienst (nach einer kurzen Kaffee-Pause) zur Gemeindeversammlung ein. Es geht u.a. um den Neustart im Kirchengemeinderat und neue Perspektiven; es geht um neue Entwicklungen in unserem Kooperationsraum und um den absehbaren Abschluss unseres Bauprojekts. Fragen und Anliegen aus der Gemeinde bitte direkt an den Vorsitzenden der Gemeindeversammlung, Andreas Benner, richten (gern auch über das Gemeindebüro: buehl@kbz.ekiba.de).
 
  • Ein wichtiger Punkt im Gemeindebeirat und für die gesamte Gemeinde ist: der sorgfältige Umgang mit unseren erneuerten Räumen und die Achtung unserer gemeinsamen Ordnung im Haus. Damit es so schön bleibt, wie es geworden ist und damit die erneuerten Räume in Zukunft noch vielen Menschen zugutekommen. Die Hausordnung gibt’s zum „Schmökern“ und vor allem zum Beherzigen im Anhang.
 
  • Am Ende unseres gut besuchten Glaubenskurses mit vielen persönlichen Begegnungen und Gesprächen über die zentralen Themen unseres Glaubens laden wir immer auch in Hauskreise und Gemeindebibelkreise ein und ermutigen die Leute, dranzubleiben  (und sei es, dass man sich in einem Tandem zu zwei trifft, zum Austausch, Bibellesen und Gebet. Überschaubare und persönliche Kleingruppen tun vielen Menschen gut. Sie helfen uns, den Glauben weiter zu ergründen und im Alltag zu bewähren. Wer daran Interesse hat (auch, wer nicht im Glaubenskurs war), darf sich gerne im Gemeindebüro melden. Wir stellen gerne Verbindungen her. Oder selbst darum kümmern (siehe die Übersicht auf Seite 26 im neuen Gemeindebrief).
 
„Jesus der auferstandene Herr, ist in unserer Mitte“ – diese umwerfende und aufrichtende Erfahrung wünsche ich uns allen in den kommenden Tagen.
Herzliche und (noch vor-)österliche Grüße auch im Namen des gesamten KGR-Teams,
Ihr und euer Götz Häuser