„Herr, schenk mir Geduld – und zwar sofort!“ – Ja, so gerne hätte ich manchmal wenigstens ein wenig mehr Geduld. Jedenfalls wenn ich in unseren Garten schau, wo immer noch so wenig Gras zu sehen ist. Das Wachsen dauert . . . . . . . und es passiert (fast) nix. Fünf Wochen ist es her, dass nach umfangreichen Erdarbeiten in unserem Pfarrgarten (Entwässerungsrohre fürs Gemeindezentrum) ein neuer Rasen eingesät wurde. Aber es geschieht bisher nicht viel.
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Liebe Leute in unserer Gemeinde und drumherum,
„Herr, schenk mir Geduld – und zwar sofort!“ – Ja, so gerne hätte ich manchmal wenigstens ein wenig mehr Geduld. Jedenfalls wenn ich in unseren Garten schau, wo immer noch so wenig Gras zu sehen ist. Das Wachsen dauert . . . . . . . und es passiert (fast) nix. Fünf Wochen ist es her, dass nach umfangreichen Erdarbeiten in unserem Pfarrgarten (Entwässerungsrohre fürs Gemeindezentrum) ein neuer Rasen eingesät wurde. Aber es geschieht bisher nicht viel. Obwohl ich jeden Tag intensiv und aufmunternd auf die braune Erdfläche schaue und obwohl ich an trockenen und warmen Tagen – wie von den Gärtnern empfohlen – den Boden bewässere. Noch immer liegen die Grassamen träge herum und rühren sich nicht … oder kaum. Erst jetzt, mit der Wärme, regt sich ein bisschen was. An einigen Stellen sprießt es sogar ein bisschen. Und man kann einen grünen Schimmer ahnen, wenn man will – und ich will unbedingt! Aber es dauert . . . . . . . . . Ob wir nochmal nach-säen müssen oder ein wenig düngen?
Geduld haben und beharrlich hoffen – kann man das üben; kann man das lernen? Simeon und Hanna waren offenbar Meister in dieser Kunst und wurden nach Jahren und Jahrzehnten belohnt, als sie den ersehnten Erlöser endlich zu Gesicht bekamen: das neugeborene Christuskind (Lk 2,25-38). Und beim Propheten Jesaja wird auch uns verheißen: Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie sich erheben und getragen werden wie auf starken Adlerflügeln (Jes 40,31). „Harren“ – was für ein schönes altes Wort: ausharren und beharrlich bleiben, sehnsüchtig und geduldig warten, so wird es im Lexikon erklärt. Und so nehme ich das so gemütlich wachsende Gras in unserem Garten als ein Lern-Geschenk und als gute geistliche Übung. Wässern, Schauen und Aufmerksamkeit schenken – mehr kann ich aktuell nicht tun. Wie gut darum, dass der große Sämann so geduldig und beharrlich auf den Brachflächen und Feldern meines Lebens unterwegs ist und den Samen seines Evangeliums ausstreut. Und aus manchen Samen wächst mir womöglich auch ein wenig mehr Geduld zu.
Herzliche Einladung an alle zum Infoabend mit aktuellen Bildern und Berichten zu unserem DHM-Gemeindeprojekt, morgen, am Samstag 18. April um 19.30 Uhr. Im Januar 2026 machte sich ein Team von Helfern aus unserer Region auf den Weg in den Tschad. Dort wurde ein mehrwöchiger Hilfseinsatz für das Krankenhaus in Bebalem durchgeführt, mit wichtiger medizinischer und technischer Hilfe für die Menschen, die dort leben. Neben Informationen über den Tschad geben uns die Teilnehmer der Hilfsaktion interessante und bewegende Einblicke in ihre Aufgaben und besonderen Herausforderungen. Ebenso gibt es Informationen zum Gemeindeprojekt, das die Armenkasse unterstützt. Und es wird auch verraten, was mit den vielen gespendeten Koffern passiert ist.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst am kommenden Sonntag, 19. April um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in unserer Johanneskirche (Livestream, Minikirche, Bibelbande). Es ist der sogenannte „Hirtensonntag“ (lateinisch-liturgisch „Misercordias Domini“ = „Gottes Barmherzigkeit“). Hirtensonntag – hat der auch etwas mit „grünen Auen“ und mit Gras zu tun ??
Nach dem Gottesdienst und nach einem kurzen Kirchenkaffee treffen wir uns zur Gemeindeversammlung im Gemeindesaal. Es geht um den Start im neuen Kirchengemeinderat, um die Arbeits- und Aufgabenstruktur, um aktuelle Themenfelder und Perspektiven. Außerdem gibt es Infos zu den Entwicklungen im Kooperationsraum und im Kirchenbezirk und Infos zum aktuellen Stand der Restarbeiten im Bauprojekt. Herzliche Einladung sein, wer möchte auch im Livestream (DANKE an die Technik).
Unser Kirchenbus-Team sucht weitere Fahrer und Fahrerinnen, die alle paar Wochen bereit sind, Menschen aus unserer Stadt zum Gottesdienst abzuholen und wieder nach Hause zu bringen. Die zumeist älteren und nicht mehr so mobilen Menschen sind dankbar, dass sie auf diese Weise am Gottesdienst und am Gemeindeleben teilhaben können. Wer steigt ab und zu mit ein? Weitere Infos und Meldungen bitte im Gemeindebüro (Tel.: 07223 22704).
Am kommenden Donnerstag, 23. April um 19.30 Uhr gibt es im Rahmen des JohannesForums ein Wiedersehen mit Bettina Hakius, die früher in unserer Gemeinde auch als Prädikantin aktiv war. Nach einigen Jahren als Dozentin an der Bibelschule Wiedenest arbeitet sie nun als theologische Referentin beim „Evangeliumsdienst für Israel“ und berichtet über die wachsende Gruppe der sogenannten messianischen Juden, also jüdische Menschen, die an Jesus Christus als Messias glauben. Diese jüdischen Brüder und Schwestern öffnen uns auf besondere Weise wichtige Einblicke in das Judentum, aus dem unser christlicher Glaube hervorgewachsen ist. Herzliche Einladung!
Im Konfikurs kommen wir auf die Zielgerade zur Konfirmation. Am Sonntag, 26. April feiern wir um 10.00 Uhr einen von allen Konfis gemeinsam vorbereiten und gestalteten Gottesdienst mit Abendmahl. Die 30 Jugendlichen sind eine coole Gruppe, die uns etwas zu sagen haben. Am 3. Und am 10. Mai werden sie dann konfirmiert. Schön, wenn viele aus der Gemeinde an diesen Sonntagen dabei sind und mitfeiern und auch weiterhin für unsere Jugendlichen beten.
Seit Januar trifft sich das Ökumenische Stadtgebet wieder in den Räumen unserer evangelischen Gemeinde – ein guter Anlass, dieses wichtige Gebetstreffen auf neue Füße zu stellen. Mitglieder aus unserer evangelischen und aus der katholischen Gemeinde, aus der Freikirche in der Konkordia und aus der neuapostolischen Gemeinde treffen sich einmal im Monat für eine Stunde, um sich über aktuelle Anliegen aus den Gemeinden und über wichtige Themen aus unserer Stadt auszutauschen, um dann gemeinsam Gott zu loben und füreinander und für unsere Stadt Bühl zu beten. Diese Treffen sind ein bedeutender Baustein in unserem ökumenischen Zusammenwachsen. Darum fordern wir alle herzlich auf, dazuzukommen und als Christen noch mehr zusammenzuwachsen. Das nächste Stadtgebet findet am 21. Mai, um 18.30 Uhr statt (neue, frühere Zeit, jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr). Weitere Termine demnächst: 18. Juni, 16. Juli, 20. August …
Inzwischen ist auf der Homepage unserer Landeskirche (nach dem Passionszeit-Parament) das schöne Oster-Parament aus unserer Kirche zu sehen, mit Erläuterungen zur Oster-Fest-Zeit. Auch da wächst leuchtend grün was schönes Wunderbares aus dem goldenen Samenkorn des Wortes Gottes. – Hier geht’s zur Homepage der Badischen Landeskirche: https://www.ekiba.de.
Zuletzt ein Angebot aus unserer Nachbarschaft, aus der evangelischen Kirchengemeinde Iffezheim/Hügelsheim: eine Städtefahrt nach Leipzig (mit Spreewald und Wittenberg) und nach Marienbad (mit Karlsbad und Prag). Weitere Infos gibt es im Anhang.
Herzliche, österliche Grüße auch im Namen unseres Leitungsteams im KGR,
Und viel Freude an allem was (zügig oder auch gemächlich) wächst,