Seit ein paar Tagen liegt eine Goldmünze auf meinem Schreibtisch. Natürlich keine echte so wie hier auf dem Bild, sondern aus Plastik, aber immerhin. Ich hab sie bei meinem Besuch in Michelbuch auf der Kinderfreizeit in die Hand gedrückt bekommen, um mir das Mittagessen leisten zu können (zu dem ich dann aber doch eingeladen war ?). Sie stammt natürlich aus einem Piratenschatz, nach dem die Kinder auf der Suche sind, um dabei jeden Tag ganz andere Schätze entdecken: zum Beispiel, dass sie selber ganz wunderbar, einzigartig und kostbar von Gott gemacht sind (Psalm 139,14) – das war das Thema in der Morgenrunde am Dienstag.
Quelle: Götz Häuser
Liebe Leute in unserer Gemeinde und drumherum,
seit ein paar Tagen liegt eine Goldmünze auf meinem Schreibtisch. Natürlich keine echte so wie hier auf dem Bild, sondern aus Plastik, aber immerhin. Ich hab sie bei meinem Besuch in Michelbuch auf der Kinderfreizeit in die Hand gedrückt bekommen, um mir das Mittagessen leisten zu können (zu dem ich dann aber doch eingeladen war ?). Sie stammt natürlich aus einem Piratenschatz, nach dem die Kinder auf der Suche sind, um dabei jeden Tag ganz andere Schätze entdecken: zum Beispiel, dass sie selber ganz wunderbar, einzigartig und kostbar von Gott gemacht sind (Psalm 139,14) – das war das Thema in der Morgenrunde am Dienstag.
Zugleich ist diese Goldmünze eine schöne Erinnerung an den Ordinationsgottesdienst von Paul, in dem es ja auch um Schätze ging, bzw. um den einen unvergleichlichen Schatz im Acker (Matthäus 13,44), den zu suchen und zu finden sich so sehr lohnt: das Evangelium von Jesus Christus, die Lebensgemeinschaft mit dem Mensch gewordenen Gott, unmittelbar nah. Was für ein Schatz, Gottes Geistesgegenwart, immer nur eine Handbreit unter der Oberfläche deines Alltags zu finden – fang an zu graben, deck seine Gegenwart auf! Und dann war da noch Pauls Ordinations-Bibelwort aus dem Kolosserbrief: In Jesus Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis(Kol 2,3) – die Erkenntnis der gekreuzigten und auferstandenen Liebe Gottes – die wunderbarste Weisheit überhaupt!
Was für ein Perspektivwechsel! Weg von meiner empfundenen Armseligkeit und tatsächlichen Bedürftigkeit – hin zur erlebten Großzügigkeit Gottes und zur Fülle des Lebens. Gott, der mich bereichert, heute, hier! Die Schaufel zum Schatzausgraben ist das gewagte Vertrauen, sich Anvertrauen, sich Gott-Hinhalten. Aber auch den Leuten ohne Schaufel drückt Gott hin und wieder unvermutet eine Goldmünze in die Hand, zum Sattessen bei ihm (ist natürlich gratis, und die Münze darfst du behalten, zur Erinnerung).
Folgende aktuelle Infos und Einladungen gebe ich gerne weiter:
ü Zunächst noch so eine schöne Entdeckung und Inspiration aus dem Ordinationsgottesdienst, von Werner Venter: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren … – Lobt ihn laut. Noch besser, lobt ihn sehr laut, dass es auch wirklich jeder hört. Kommet zuhauf, Psalter und Posaunenchor, wacht auf, lasset den Lobgesang hören. Zu seinem Ordinationsgottesdienst hatte sich Paul Geck dieses Lied ausgesucht und wir stimmten kräftig zu den Klängen vom Posaunenchor mit ein. Bei der ersten Strophe dachte ich, wow, was für ein kräftiger Gesang und nutzte mein Schallpegel-Messgerät um die Lautheit des Gesangs zu messen. Unplugged, versteht sich von selbst, alles ohne Mikrofon oder Verstärker. Mein Messgerät zeigte einen Schalldruckpegel von 93,4 dB(A). Das ist richtig laut. 85 dB(A) ist vergleichbar mit einem laut knatternden Motorrad oder einer großen Baustelle. Pro 10 dB(A) verdoppelt sich die wahrgenommene Lautheit. Wir waren mit unserem Loblied also doppelt so laut wie die Motorräder von der B500, und die sind nicht zu überhören. Kräftig und vielstimmig, laut und klar haben wir die Botschaft uns und unserer Seele gesungen: Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit! Amen. Ich wünsche uns, dass wir das mit in die Woche und in den Alltag nehmen und in der gleichen lauten Weise Gott mit unserem Lied loben.
ü Im Anhang der Zeitungsbericht im ABB zur Ordination, der vor allem den Zuspruch von Prälat Marc Witzenbacher wiedergibt (siehe auch den Bericht auf unserer Homepage). Außerdem ein Bild vom schönen Empfang und zusammen Feiern im Anschluss an den Gottesdienst in unserem JohannesForum. Am kommenden Montag zieht Familie Geck dann nach Eisingen um, am Sonntag 20. September nachmittags um 16.00 Uhr ist dort die offizielle Einführung. Zuvor aber:
ü Herzliche Einladung zum Gottesdienst am 9. August um 10.00 Uhr in unserer Johanneskirche. Sieben Kinder werden getauft (erfreulich viele in diesem Sommer), und es ist der letzte Gottesdienst mit Paul (ohne Livestream, aber mit Minikirche). Für Musik sorgt diesmal Familie Oßwald.
ü Des Weiteren gibt es folgende Gottesdienste in der Sommerzeit:
16. August (Livestream)
23. August (Livestream
30. August, mit Prädikantin Indre Meiler-Taubmann (Livestream)
Der Bus-Fahrdienst findet in der Sommerpause nicht statt. Das Gemeindezentrum ist tagsüber weitgehend, aber nicht immer geöffnet. Das Gemeindebüro ist jede Woche besetzt, aber zu wechselnden Öffnungszeiten (aktuell auf der Homepage). Bitte begleitet den Schluss der Kinderfreizeit und die die Jugend-Aktionstage (10.-14.8.) im Gebet.
Am Donnerstag, 20. August treffen wir uns um 18.30 Uhr zum Ökumenischen Stadtgebet hier im Gemeindezentrum (in der Kirche), um eine gute Stunde für die Anliegen unserer Gemeinden und Kirchen zu beten und für die Menschen und Nöte und Herausforderungen in unserer Stadt Bühl.
Im JohannesForum liegen die Listen aus für die benötigten Kuchen für unser Café Klatsch beim Bühler Zwetschgenfest. Und da gibt es aktuell noch etliche Lücken. Hier der Link zur Kuchenliste: 2026_Zwetschgenfest_Kuchenliste.xlsx (von den insgesamt 70 Kuchen fehlen aktuell noch 28) – bitte tragt euch ein. Das Café Klatsch ist eine wunderbare Gelegenheit, als Gemeinde in unserer schönen Stadt präsent zu sein und mit vielen Leuten ins Gespräch zu kommen.
Laufen mit Herz kommt immer nähe, beim Baden-Marathon am 20. September. Wir haben wieder ein richtig großes und buntes Team an Mitläuferinnen und Mitläufern (in diesem Fall ein guter Begriff!). Wir sind weiterhin dankbar für Spenden, damit wir die 10.000,- Euro auch dieses Jahr schaffen (aktuell stehen wir bei 5500 Euro …). Hier geht’s zum Spendenportal: https://www.laufenmitherz.de/spendenlaeufer-teams/kinder-und-familien-staerken-laufteam-laufen-fuer-buehler-kinder.
Die nächsten Veranstaltungen im JohannesForum:
am Donnerstag, 24. September Vernissage & Lesung mit Werken von Rolf Rohrbacher und Barbara Laskowski (den Schöpfern unserer Wort-Skulptur IM ANFANG WAR DAS WORT) – Plakat im Anhang
am Freitag, 25. September ein Vortrag des Bühler Ausnahme-Bergsteigers Ralf Dujmovits über „Wagnis, Beharrlichkeit, Erfolg“, eine für alle Interessierten offene Veranstaltung des Kirchenbezirks ; Anmeldung im Gemeindebüro (Info im Anhang).
Nach der Sommerpause startet unser Singkreis unter der Leitung von Heike Vornehm ein Mitsing-Chorprojekt mit nur zwei ausführlichen Probenterminen (10. und 17. Oktober) und einem Abschlusskonzert in unserer Johanneskirche am 18. Oktober um 17.00 Uhr. Es geht um neue klangvolle Arrangements von bekannten und beliebten Liedern des legendären Liederdichters Paul Gerhardt, der vor 350 Jahren gestorben ist. Ein prima Projekt für alle, die es nicht jede Woche zur Probe schaffen, aber gerne mal wieder mit anderen im Chor singen möchten (Plakat im Anhang).
Seit ein paar Tagen sind wir mit unserem JohannesForum auf einer Deutschlandkarte verzeichnet, auf der neben verschiedenen nachhaltigen Initiativen auch Stationen aufgeführt sind, an denen man kostenlos seine Trinkflasche auffüllen kann. So wichtig in diesen heißen Tagen und eine gute Form der Gastfreundschaft: eine Oase in dieser überhitzten Welt, ein Rastplatz für die Erschöpften, ein Quell-Ort für das „Wasser des Lebens“. Hier kommt ihr auf die Seite im Netz: https://refill-deutschland.de/ oder über: https://www.kartevonmorgen.org/.
Ich wünsch uns allen für die kommenden Wochen einen guten geistlichen Metall-Detektor.
Herzlich, auch im Namen des Leitungsteams im Kirchengemeinderat,